Die 50er gehörten lange Zeit zu Standardausstattung einer Spiegelreflexkamera. Heute beherrschen Zoomobjektive den Markt.
Nahezu jedes Komplettset, das Sie im Handel erhalten, ist mit einem 28-70(80) Zoomobjektiv ausgestattet.
Leider muss man bei diesen Objektiven sehr viele Einschränkungen in Kauf nehmen, obwohl der Vorteil gegenüber einer
Festbrennweite eigentlich klar auf der Hand zu liegen scheint.
Solche Objektive sind, vorsichtig ausgedrückt, eher als "Flaschenböden" zu bezeichen. Sie sind "billig" gefertigt,
die Abbildungsqualität erreicht erst bei weit geschlossener Blende annehmbare Qualität, sie sind im Vergleich zu den 50ern
sehr lichtschwach (Anfangsöffnung 3.5(4-5) - 5.6(8) bei 28-70(80) mm) und verzeichnen oft sehr stark.
Was will man auch von einem solchen Objektiv erwarten, wo es doch im Set mit der Kamera oft umgerechnet nur ca. 100 € kostet.
Ein vernünftiges Weitwinkelzoom kostet in der Regel mehr als die Kamera...
Die 50er führen heute eher ein stiefkindliches Dasein, aber wer ein lichtstarkes Objektiv mit hoher Abbildungsleistung braucht,
der sollte immer ein 50er in der Fototasche haben. Es ist klein, aufgrund der relativ einfachen Konstruktion preiswert und
es bietet in aller Regel eine hervorragende Abbildungsqualität.
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Der Retter in der Not!?
Es gab oft Situationen, wo das Licht nicht mehr ausreichend war, um ohne Stativ oder Blitz zu fotografieren, oder aber, das Aufstellen eines Statives war nicht
möglich. Meist hatte ich ein lichtschwaches "Urlaubszoom" drauf und mein 50er lag zu hause im Schrank.
Ein 1.8/50er ist federleicht, klein und lichtstark, es passt immer irgendwo in die Fototasche.
Ich habe es inwischen immer dabei...
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